Garam Masala Gewürzmischung

Das Geheimnis der asiatischen Küche, wird vor allem in Pakistan und Indien verwendet. Es ist eine Gewürzmischung, die je nach Region eine unterschiedliche Zusammensetzung aufweist. Der Begriff Garam Masala kommt aus dem Hindi und kann mit „heißes Gewürz“ übersetzt werden. Der Ursprung des Namens liegt in der ayurvedischen Heilkunde, die davon ausgeht, dass die Zutaten den menschlichen Körper erhitzen und den Kreislauf in Schwung bringen. Garam Masala stabilisiert dabei die Lebensenergien Vata, Pitta und Kapha, die im Ayurveda auch Doshas genannt werden. Jeder Mensch wird mit drei nur ihm eigenen Doshas geboren, gerät eines aus dem Gleichgewicht, erkrankt der Mensch. Der Stabilisierung der Doshas kommt deshalb im Ayurveda eine wichtige Bedeutung zu.

Garam-Masala mit starkem Aroma

Zwar besitzt jede Region, beinahe jede Familie, ihre eigene Rezeptur für Masala Garam, doch sind nach der ayurvedischen Naturkunde traditionell schwarzer Kardamom, Zimt, Gewürznelken, schwarzer Pfeffer und Kreuzkümmel die Bestandteile der Mischung. Oft weichen heute die Zutaten auch von der ayurvedischen Wirkung ab, so werden mitunter Fenchel und andere Einzelgewürze beigemischt, die kühlende Wirkung zeigen. Soll eine Schärfe erzielt wird, kommt noch Chili hinzu. Die unzerkleinerten Bestandteile werden nicht einfach zusammengemischt, sondern nach Vorschrift in einer Pfanne trocken, also ohne Fett, geröstet. Durch das Erhitzen werden die ätherischen Öle freigesetzt. Ist die Mischung abgekühlt, wird sie in einer Gewürzmühle gemahlen. Diese Gewürzmischung zeichnet sich durch ein spezielles, starkes Aroma aus, weshalb es nur sparsam und gemeinsam mit anderen Gewürzen verwendet wird. Bei Fleischgerichten wird Garam Masala meist im heißen Fett angeröstet und erst danach das Fleisch eingelegt. Wird es für andere Gerichte verwendet, wird erst kurz vor Abschluss des Kochvorgangs die tabak- bis ockerbraune Gewürzmischung zugefügt.

Kochen mit Garam Masala

Hähnchen, aber auch andere Fleischsorten, werden mit Garam Masala zu einem köstlichen Traum aus Asien, auch kalt als Salate. Werden etwa Ananas- und Apfelstücke, Reis, klein geschnittenes, gekochtes Hühnerfleisch, Mais, Mayonnaise und Sahne vermischt und mit Garam Masala, Pfeffer und Salz abgeschmeckt, ist ein schmackhafter indischer Salat entstanden. Statt Ananas und Äpfel können auch andere Früchte verwendet werden. Ein herkömmlicher Gurken-Tomatensalat bekommt durch Garam Masala eine besondere Note, ebenso wie gerösteter Tofu. In der Mischung steckt eben das Geheimnis der indischen und pakistanischen Küche. Die Gewürzmischung verleiht den Speisen den typischen Hauch Asiens. Ein Geheimtipp ist auch Masala Chai. Wasser aufkochen, die Gewürzmischung hinzufügen, noch einmal aufkochen und dann zehn bis fünfzehn Minuten ziehen lassen. Der Masala Chai stellt nicht nur ein köstliches, aromatisches Getränk dar, sondern weist durch die Bestandteile der Gewürzmischung auch positive Vorteile für den Körper auf. Um das Aroma zu erhalten, sollte Garam Masala in einem dunklen Schraubglas oder in einer Dose aufbewahrt werden.

Viet Trinh

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